[Kurztrip] Bayrischer Wald II

Wieder mal ein einwöchiger Urlaub, wieder im Bayrischen Wald, wieder ein Hundehotel, diesmal im Hotel Bergfried. Nach Recherche im Internet haben wir drei weitere Hundehotels gefunden, welche wir besuchen wollen. Im Herbst 2016 war das Hotel Bergfried in Rötz im Bayrischen Wald dran. Gebucht haben wir 7 Nächte im Doppelzimmer und einen dreitägigen JAD-Dogs-Kurs, bei dem Elemente verschiedener Hundesportarten kombiniert werden. Nahe der tschechischen Grenze gelegen hätten wir laut Maps nur etwas über drei Stunden gebraucht. Allerdings hatten wir auf dem Hinweg rund um Würzburg sehr viel Verkehr, sodass wir letztendlich fünf Stunden unterwegs waren.

Hotel Bergfried
Gebucht hatten wir sieben Nächte inklusive Halbpension im Hotel Bergfried. Die Rezeptionistin ließ uns das Abendessen und einen Platz im Restaurant wählen und erklärte uns dann den Weg zum Zimmer. Dieses war sowohl auf den ersten Blick, als auch während der gesamten Woche, sehr beengt und unvorteilhaft eingerichtet. Neben einem Bett, zwei Nachttischen, einem großen Tisch mit zwei Stühlen und einem Kleiderschrank blieb nicht mehr viel Platz zum Manövrieren oder Koffer und Schuhe Abstellen. Auch das Bad war sehr klein. Der Schrank bot genug Platz für eine Woche, das Bett knarzte sehr laut, wenn man sich darin bewegte. Der Hund muss sein Bett selbst mitbringen, zwei Näpfe mit Begrüßungsleckerlies werden vom Hotel gestellt. Eigentlich gibt es überall freies WLAN, was aber nur in etwa so gut funktioniert, wie der miserable EDGE-Empfang.
Das Essen im Bergfried war absoluter Durchschnitt. Man bekam ein normales Frühstücksbuffet mit Brot, Brötchen, Belag, Obst, Müsli, Joghurt, gekochten Eiern, Rührei mit Bacon (dieser ist extrem lecker!) und diverse Säfte. Mittags und zum Kaffee konnte man im Restaurant Kleinigkeiten und Kuchen/Torte bekommen, was aber nicht mit im Preis enthalten war. Abends gab es jeweils ein 4-Gang-Menü, wobei man beim Hauptgericht eigentlich immer die Wahl zwischen Schwein/Rind, Geflügel, Fisch und fleischlos hatte. Vorneweg gab es eine Suppe und eine Vorspeise, zum Schluss bekam man noch ein Dessert. Die Gerichte waren mäßig raffiniert, es gab viele “Standardgerichte” (Schnitzel mit Pommes, Braten mit Knödeln). Die Haupt- und meist auch die einzige Beilage waren Rösti, auf eine Gemüsebeilage wurde meist verzichtet. Das, was es gab, war nicht schlecht, aber auch nicht ausgezeichnet. Was ich allerdings anmerken muss ist, dass die Portionen recht klein waren und man nicht immer satt wurde. Der Speisesaal war sehr schön. Es gab einen Wintergarten, der bei unserer Ankunft leider schon belegt war, von dem man aber ins Grüne schauen konnte.
Ebenso modern und ansprechend gestaltet war der Saunabereich. Es gab eine kleine Sauna, eine Infrarotkabine, eine Regendusche und drei super bequeme Liegen mit Schaffellen und Musik zum Entspannen. Ich war nur ein mal in der Sauna, daher kann ich nicht beurteilen, ob diese oft genutzt wird, schätzungsweise aber eher nicht so oft.
Die Anlage rings um das Hotel war ein kleiner Hundetraum. Es gab mehrere eingezäunte Wiesen; eine mit Agility-Geräten (Wippe, Steg, Tunnel, Hürden, Pylonen, Steilwand) und eine mit “Alltags”-Geräten (Wackelbrett, Sprossen, Röhre, Hängebrücke,…) und viel Platz zum Toben. Zusätzlich gab es noch einen Naturteich für Hunde und im Sommer sicherlich auch für Menschen. Die Anlage war sehr gepflegt und ansprechend gestaltet. Es gab eine Grillhütte und im Sommer einen Kühlschrank, aus dem man sich (mit Strichliste) Getränke nehmen konnte. Im Hotel selbst gab es auch eine öffentlich nutzbare Küche mit Kühlschränken und Ablagen (z.B. für BARFer) sowie eine durchaus praktische Hundedusche mit Handtüchern für den Vierbeiner.
Das Ambiente war sehr hundefreundlich. Die meisten Besucher reisten mit großen Hunden und oft auch mit mehr als einem. Im Speisesaal ging es sehr gesittet zu, hier war viel Platz, die Hunde abzulegen. Die Hundewiesen waren verhältnismäßig oft besucht, wenn man gefragt hat, hat man immer jemanden gefunden, der auch Hundekontakt wünscht. Es gab eine flache 20-Minuten-Runde für morgens direkt vor dem Haus. Die direkte Umgebung hat weitere Spazier- und Wanderstrecken bis zu 15km geboten. Oben auf dem “Hausberg” steht eine Burgruine, die man sich anschauen sollte (Wegdauer querfeldein etwa 1:45h, auf dem ausgeschilderten Weg vielleicht eher 45 Minuten).
Zum JAD-Dogs Kurs kann ich leider wieder nichts sagen, da auch dieser ausgefallen ist.

Ich kann dem Hotel Bergfried leider nicht mehr als 6/10 Punkte in der Kategorie Hundehotel geben. Für den kleinen Hundetraum stecken die Menschen hier eher zurück. Punktabzug gab das schlechte WLAN, die Größe des Zimmers, die Größe der Portionen und die Qualität des Essens. Wenn im Bergfried mal wieder ein interessanter Kurs ist, der auch statt findet, würden wir trotzdem wieder buchen; dann aber nur für die Dauer des Kurses.

Umweltstation
Nicht weit (vorausgesetzt es gibt keine Straßensperrung, die eine 20 minütige Umleitung nach sich zieht) vom Hotel befindet sich die Umweltstation nahe Cham. Hier gibt es ein paar Tiere, die man mit dortigem Futter füttern kann und einen Natur-Rundweg. Auf diesem kann man allerlei lernen, bzw. sich darüber wundern, welche Pflanzen man alle nicht benennen kann. Der Rundweg führt durch/über Moorgebiet, an einer Bienenfarm und einem Ententümpel vorbei. Es gibt ein Weidenlabyrinth; auch hier führen die richtigen Antworten auf Fragen zu Fledermäusen zum Ziel. In der Station selbst gibt es wohl noch etwas mehr zu sehen und zu erleben, jedoch war dort bei unserer Ankunft kaum jemand da. Auf dem Rundweg waren wir sogar komplett alleine. Man kann sich hier gut 1-2 Stunden aufhalten und zahlt, was man will. Für Kinder könnte es hier schnell langweilig werden. Tatsächlich bewerte ich hier, da es faktisch ja nichts kostet, in der Kategorie “Gassi-Strecke” mit 7/10 Punkten. Kein Muss, aber wenn man in der Gegend eine schöne Ecke sucht, bietet sich die Station an.

Flederwisch, Wildgarten und Felsengänge in Furth
Furth bietet für Touristen direkt ein Erlebnis-Trio an. Ursprünglich wollten wir erstmal nur in den Flederwisch. Diese “Anlage” ist schwer zu beschreiben. Hier wurde eine Art Freilichtmuseum rund um Deutschlands größte Dampfmaschine gebaut. Man findet einen sehr großen Geschenkshop mit allerlei neu- und vorzeitlichem Schnickschnack, eine Goldschürfstation, eine nachgebaute alte Werkstatt, einen (Kinder-)Armbrustschießplatz, einen Oldtimer und viele, viele Drachen- und Geisterskulpturen. Irgendwie hat dieses Ding keine klare Linie. Im Shop dominiert das Mittelalter, draußen die Zeit der industriellen Revolution gemischt mit Steampunk und leichten Western-Elementen. Meiner Meinung nach klar auf Kinder abgezielt, kann ich mir noch nicht mal vorstellen, dass Kinder hier wirklich Spaß haben. Ok, wir haben die Vorführung der Dampfmaschine verzichtet, da diese zu laut für Hunde ist, aber der “Rest” hat einfach nicht überzeugt. Zum Gluck haben wir uns aber von dem schwachen Auftakt nicht abschrecken lassen und sind weiter in den Wildgarten gefahren. Auch das ist eher schwer zu beschreiben. Hier hat man ein Feld-, Wald- und Moorgebiet sehr interessant und abwechslungsreich gestaltet. Neben verschiedensten Holz- und Steinskulpturen gibt es ein Labyrinth, ein Baumhaus, ein überdimensionales Vogelnest, einen Moorpfad und viele verschiedene Sagen um Baum- und Erdgeister. Etwas, was ich vorher noch nie gesehen habe: man hat hier die Möglichkeit in einen Raum, der in einem Fischteich liegt, einzusteigen. Das war sehr außergewöhnlich. Hier war sehr wenig los, sodass wir unseren Hund frei laufen lassen konnten.
Die letzte der drei Attraktionen waren die Felsengänge unter der Stadt. Man steigt hier wirklich in der Innenstadt ein und erkundet eine knappe halbe Stunde lang die Stadt untertage. Das war in dieser Form meine ersten Katakomben sozusagen und ich fand es sehr spannend. Menschen über 1,70 müssen hier stellenweise ganz schön den Kopf einziehen, aber das trägt nochmal zusätzlich zur Authentizität bei 🙂 Hunde können hier auch runter. Nachdem man das Tripel voll gemacht hat, erhält man einen “Edelstein”, ein nettes Addon.
Hierbei ist es nicht fair, eine Bewertung für alle drei Sachen abzugeben. Der Flederwisch war tatsächlich herausgeschmissenes Geld. Hierfür gibt es 3/10 Punkte; je einen für die Dampfmaschine, den Goldschürfplatz und das Armbrustschießen. Der Wildgarten bekommt 9/10 Punkte für die Originalität. Einen Punkt ziehe ich für die Plastikskelette ab, die dort häufig “dekoriert” werden. Die Felsengänge bekommen 7/10 Punkte. Abzug bekommt hier der Preis, ein fehlender Plan der Gänge und die fehlende Möglichkeit eine Führung zu erhalten, welche sicherlich spannend wäre.

Freizeitzentrum Hohenbogen
Das wird eine sehr schnelle Bewertung. Eigentlich wollten wir hier sommerrodeln und Graskart fahren. Leider war beides an dem Tag, an dem wir dort waren nicht möglich. Obwohl es bei unserer Ankunft nicht geregnet hatte, war das Wetter wohl zu schlecht. Damit blieb uns nicht viel dort zu tun: man kann den Berg hoch laufen oder fahren, oben gibt es eine Hütte mit wenig gutem Essen (Suppe) und ganz gutem Kuchen und das war es dann auch schon. Daher keine Bewertung für die Rodelbahn und die Karts. Die Liftkarten fand ich unverhältnismäßig teuer.

Tiergarten Straubing
Die verwendete Bezeichnung Tiergarten finde ich nicht passend. Es handelt sich um einen klassischen Zoo mit vielen Tierhäusern, in die der Hund nicht mit rein darf. Komischerweise haben wir hier 100 mal so viele Kinder gesehen wie in jedem Tierpark, kann aber auch am Wochenende gelegen haben. Es gibt Tiger und Löwen, die sieht man vielleicht nicht in jedem Zoo. Da mir absolut keine Highlights in Erinnerung geblieben sind und auch der Hund ständig an der Leine bleiben musste und nicht überall mit hin konnte gibt es hier nur 5/10 Punkte. Wenn man allerdings nach dem Kletterparkbesuch noch Zeit hat, kann man trotzdem noch in den Zoo gehen.

Kletterpark Straubing
Der Kletterpark liegt direkt vor dem Zooeingang. Es wird ein durchgehendes System benutzt, d.h. dass man sich nie umklinken muss. Diese Technik hab ich das erste Mal genutzt und sie ist sehr komfortabel. Es gibt zwei Parcours im Kletterpark. Beide erfordern ein erhebliches Maß an Balance, aber kaum Kraft. Der eine Parcours hat viele Flying Fox Strecken zum Entspannen. Beide Parcours kann man recht einfach bewältigen, wenn man oben ans Sicherungsseil greift. Ohne diese Sicherung sind die Kurse sehr anspruchsvoll. Mir ist es nicht gelungen, alle Hindernisse ohne Griff ans Sicherungsseil zu schaffen. Für den Eintritt darf man vier mal rund klettern.
Gibt hier von mir 7/10 Punkte mit Abzug bei Vielfalt, Kraftanspruch und Komfort (der Sicherungsgurte).

Bayerwald Tierpark
Ein sehr weitläufiger Tierpark an der Grenze zu Tschechien. Hier gibt es angefangen bei Schafen und Ziegen über Meerschweinchen, Kaninchen und Siebenschläfer bis hin zu Wölfen, Rentieren und Hirschen sehr viele verschiedene Tiere zu bewundern. Eher als Park als als Zoo aufgebaut kann man direkt an den Gehegen entlang laufen, auch am Wolfsgehege. Wenn wenig los ist, kann man den Hund auch mal von der Leine lassen, sodass dieser mal dem Wolf Guten Tag sagen kann. Es gibt an den Gehegen mehrere Hütten, in die der Hund aber auch rein darf, wo man viel über die einzelnen Tiere erfahren kann. Man kann kostenlos direkt gegenüber Parken und verbringt gut 2-3 Stunden im Park. Es gibt einen, nicht genutzten, Kiosk und Möglichkeiten mitgebrachten Proviant zu essen, sodass man auch problemlos den ganzen Tag hier verbringen kann.
Leider hatte ich bei einigen wenigen Gehegen das Gefühl, dass das nicht so 100% artgerecht ist. Beurteilen kann ich das nicht, aber einen Punkt dafür abziehen. Manche Tiere scheinen nur einzeln in den Gehegen zu sitzen, auch dafür ziehe ich zwei Punkte ab. Endergebnis: 7/10 Punkte.

Kleine Arberseebahn
Ein kleiner, aber sehr feiner Programmpunkt. Mit einer Bimmelbahn geht es in etwa 20 Minuten rauf auf den Arberberg. An einem mit dem Auto nicht erschlossenen Bergsee gibt es einen Rundwanderweg. Dieser Weg ist echt traumhaft. Überall gibt es kleine Wasserfälle, Brückchen, Felsen, etc. Man läuft die Strecke in gut 40 Minuten und hat anschließend noch Zeit in der Hütte ein Bierchen zu trinken. Anschließend wird man wieder von der Bimmelbahn mitgenommen. Auf den Fahrten gibt es Sightseeingaudio vom Band. Dafür, und dafür, dass der Hund in der Bahn Geld gekostet hat, ziehe ich je einen Punkt ab und gebe 8/10 Punkte.

Die Gesamtpunktzahl für diesen Urlaub liegt bei 7/10 Punkten. Die Abstriche beim Hotel hätte ich vermutlich weniger stark gewichtet, wenn der JAD-Dogs Kurs stattgefunden hätte. Das Wetter war für den Herbst sehr gut, wir hatten nur 1,5 Tage Regen, dummerweise hat das gereicht, dass die Sommerrodelbahn geschlossen war.

[Kurztrip] Bayrischer Wald

Auch hier passt die Kategorie nicht wirklich, da es sich wieder um einen 1-wöchigen Urlaub in den Osterferien 2016 handelt. In einer Hundezeitschrift haben wir eine Anzeige von Gut Feuerschwendt im Bayrischen Wald gesehen. Nach dem Informieren über die Homepage sowie HolidayCheck haben wir für eine Woche einen Waldblickbungalow mit Verwöhnpension plus und eine Schatzsuche mit Hund gebucht. Mit dem Auto sind wir etwa 4,5 Stunden gefahren, exklusive drei Pausen, da wir ja einen relativ jungen Hund im Auto hatten.

Gut Feuerschwendt
Gebucht hatten wir sieben Nächte inklusive Verwöhnpension plus im Gut Feuerschwendt. Wir wurden von der Rezeptionistin herumgeführt und konnten dann unseren Bungalow beziehen. Dieser war aufgeteilt in zwei Etagen. Oben war das großzügige Schlafzimmer mit Balkon, TV, ausreichend Stauraum und Holzboden, das moderne Bad mit riesigem Spiegel und großer, ebenerdiger Dusche, sowie ein separates WC. Unten gab es ein Wohnzimmer mit Küchenzeile, Sofa und direktem Zugang zum Garten, ein Gästezimmer, sowie ebenfalls ein WC. Das Häuschen war sehr hell, sauber, modern und groß; eigentlich könnte man auch zu fünft hier wohnen und mehrere Hunde haben auch allen Platz der Welt. Jeden Tag bekommt jeder Gast eine Flasche Wasser und eine Flasche Apfelschorle, was wir aber Mitte der Woche “abbestellt” haben, weil wir sonst einen Getränkehandel hätten eröffnen können.
Das Essen im Feuerschwendt ist sehr gut. Man bekommt ein überdurchschnittliches Frühstücksbuffet mit Kaffee(spezialitäten) aus dem Automaten, die aber dennoch sehr gut sind, Brötchen, Obst, Müsli und Eivariationen. Nachmittags gab es wechselnde Kuchen und Torten sowie meist warme Reste vom Vortag. Abends gab es wechselnd Buffet und Vier-Gänge-Menus an den Tisch. Die Qualität und Raffinesse war überdurchschnittlich gut. Man wird nach jedem Gang gefragt, ob bzw. wann es weiter gehen soll; der Service ist gut. Der Speisesaal ist recht rustikal und wirkt eher in die Jahre gekommen. Für Frühstück und Kaffee steht ein großer Balkon zur Verfügung, sodass man auch draußen sitzen kann.
Das Wellness-Angebot war gut. Es gab einen Innen-Pool, eine kleine Sauna und eine Masseurin/Kosmetikerin. Der Wellness-Bereich war nicht top modern aber funktional. Man kann sich nach dem Baden auch raus legen und entspannen, die Sauna war nicht stark frequentiert.
Auf der Anlage gibt es mehrere Koppeln auf denen teils Pferde der Gäste, teils Pferde des Guts selbst, teils Ponys, Ziegen und ein Esel stehen. Die Ponys kann man halftern und sich so in “seinen Garten” stellen zum Bürsten, für reit-affine Kinder wohl top. Für uns war super, dass unser Junghund so viele verschiedene Tiere direkt kennenlernen konnte. Neben für uns nicht so relevante Dinge wie Spielplatz, Spielhäuschen und Basketballplatz gibt es noch einen überdachten Hundeplatz sowie eine überdachte Reithalle. Auf dem Hundeplatz gibt es allerlei Spielzeug, Hürden, Stege, Brücken, Tunnel und Wippen; hier finden auch die Erziehungs- und Beschäftigungsstunden (s.u.) statt. In der Reithalle fanden die Reitstunden (s.u.) statt. Beide Hallen waren jeweils gut besucht, aber da konnte man sich immer arrangieren.
Das Ambiente im Gut ist durchgehend überzeugend und sehr hundefreundlich. Als “Manko” könnte man erwähnen, dass das Gut in sehr hügeligem Gelände liegt und man so auch für die Morgenrunde entweder stramm marschieren muss, oder man fährt runter in der Ort und geht dort spazieren, so haben wir es gemacht.
Die Schatzsuche kann ich leider nicht bewerten, da diese nicht stattgefunden hat. Generell hatte ich in dem Hotel das Gefühl, dass zwar sehr viele Hunde im Hotel sind, die meisten aber doch eher so ihr eigenes Ding machen. Die Hundekurse sind eher spärlich besucht und man muss schon ein bisschen suchen, bis man mal jemanden findet, der selbst auch Interesse an anderen Hundekontakten hat.
Bei Buchung erhält man Guts-Aktivpunkte, welche man bspw. für Dinge wie Hundesitting, Reitstunden, Hundestunden oder Lunchpakete ausgeben kann.
WLAN hatte man nur im Speisesaal. Hunde dürfen selbstverständlich mit in den Speisesaal.
Bei der Abfahrt haben wir uns von unseren Punkten ausgezeichnete Lunch-Pakete machen lassen, weil wir nicht wussten, dass ein Paket locker für zwei Personen reicht.

Ich gebe Gut Feuerschwendt mit 9/10 Punkten in der Kategorie Hundehotel fast die Höchstpunktzahl. Den letzten Punkt gibt es für kostenloses, vernünftig ausgebautes WLAN.

Pullman City
Pullman City ist eine weitläufige Westernstadt mit Saloons, Zelten, Planwagen, Tiergehege, und und und. Alles, was dort gemacht wird, ist sehr authentisch und wirkt ausgesprochen echt. Als wir dort waren, war nicht sehr viel los, sodass auf den größeren Grünflächen und an den Bächen, welche durch die Stadt rinnen, der Hund auch mal frei laufen konnte. Es gibt viel zu sehen und Pullman City ist eine absolute Empfehlung. Man sollte sich vorher aber erkundigen, welche Paraden wann sind, diese sind nämlich echt sehenswert. Hier kann man gute 2-3 Stunden verbringen, mit Kind sicher deutlich mehr. Wichtig: zumindest bei der Parade zur Geschichte Amerikas sollte der Hund unbedingt schussfest sein!

Pullman City zu bepunkten ist nicht leicht, da die Punktzahl stark von der Kategorie abhängt. Als Halbtagesausflug mit Hund bekommt die Westernstadt von mir sehr gute 8/10 Punkte. Punktabzug gibt es hier lediglich für den Preis, der sicherlich dann gerechtfertigt ist, wenn man den ganzen Tag dort verbringt und für die stellenweise nicht nötige, generelle Leinenpflicht für Hunde. In der Kategorie Freizeitpark würde ich nur mäßige 5/10 Punkte vergeben. Hier fehlt einfach die Action. Trotzdem empfehle ich einen Besuch, vor allem mit Kindern in der Cowboy-Phase.

Keltendorf
Das Keltendorf liegt recht abgelegen im Bayrischen Wald. Als wir ankamen waren alle Vorführungen leider schon beendet, sodass wir keine “Kelten” mehr erleben konnten. Der Vorteil war allerdings wieder, dass wir den Hund frei laufen lassen konnten. Es gibt einen Audioguide der die einzelnen Stationen erklärt. Auch hier wirkt alles sehr authentisch, sodass es nicht langweilig wird. Man sieht Kultstätten, Schmieden, Backstuben, Webstühle, Schafe und Pferde. Wir waren hier etwa eine Stunde, wenn es voller ist, dauert es aber durchaus länger.

In der Kategorie Halbtagesausflug bekommt das Keltendorf 6/10 Punkte. Das kann aber durchaus daran liegen, dass in der Zeit, in der wir dort waren, keine Vorführungen waren. Empfehlung hier nur als Lückenfüller, wenn man eh in der Nähe ist, oder für Historik-Nerds.

Naturpark
Der Naturpark ist in mehrere “Abschnitte” unterteilt. Wir haben mit dem Waldwipfelweg angefangen. Dieser ist ein Rundweg auf einem Holzsteg in Baumkronenhöhe. Definitiv sehens- bzw. erlebenswert. Anschließend ging es auf den Naturlehrpfad auf dem Klein und Groß ihr Wissen über die Tiere des Waldes testen können. Am Anfang ist das sehr interessant und macht Spaß, am Ende war es aber etwas langwierig. Direkt im Anschluss kann man diverse Illusionen und optische Täuschungen bestaunen, balancieren und klettern. Das macht viel Spaß und man kann viele schöne Bilder machen. Kurz vorm Ausgang steht noch eine Alpaca-Herde, wobei man die im Bayrischen Wald irgendwie eh an jeder Ecke sieht. Ein Highlight, welches man unbedingt noch mitnehmen sollte ist sicherlich auch das Haus, das auf dem Kopf steht. Hier ist ein komplettes Haus zum einen auf dem Kopf und zum anderen schräg aufgebaut. Zeit zum lustige Fotos schießen hat man genug. Wer schnell Probleme mit dem Gleichgewicht bekommt, könnte das Haus evtl. nicht so leicht wegstecken.

Ich vergebe hier 7/10 Punkte in der Kategorie Naturpark und gebe eine klare Empfehlung für alle ohne oder mit geduldigen Kinder, denn die Action fehlt hier komplett.

Sommerrodelbahn
Das Rodel- und Freizeitparadies Sankt Englmar bietet vieles in einem: es gibt zwei Sommerrodelbahnen (eine auf Schienen, d.h. durchgehend Vollgas ist möglich, eine im Kanal, diese war leider gesperrt), eine Achterbahn (war zur Zeit als wir dort waren noch nicht eröffnet), mehrere Wasserrutschen (nicht getestet), mehrere normale Rutschen, darunter auch eine extrem steile, einen Minigolfplatz, eine Streichelzoo (die Tiere waren leider im Winterquartier) und noch vieles mehr für Kinder (Indoor- und Outdoorspielplatz, Wasserspielplatz, …). Hier bekommt man wirklich was geboten und viel Geld zahlt man dafür auch nicht. Der Golfplatz ist innovativ und mit Liebe gemacht, die Sommerrodelbahn hat gut Geschwindigkeit.

Als adrenalinliebend gebe ich hier 8/10 Punkte. Volle Punktzahl gibt es, wenn alles offen ist und auch die Tiere im Streichelzoo da sind.

Kanufahrt
Wir haben von unserem Hotel aus eine Kanufahrt gebucht und diese mit Verwöhnpunkten bezahlt. Zeitgleich war unser Hund in einer Hundepension, welche einen guten bis sehr guten Eindruck machte.
Die Kanufahrt ging flott los, wurde aber immer zäher, da der Ausstieg an einem Stausee liegt. Die Fahrt macht trotzdem Spaß, man sieht viel und die Strecke ist auch von ungeübten Paddlern zu bewältigen. Hunde dürfen auch mitfahren, wenn sie es wollen. Man kann sich unmöglich verfahren.
Mir hat die Fahrt Spaß gemacht, trotzdem gebe ich hier nur 6/10 Punkte, da ich schon eine deutlich bessere Kanutour hatte. Die Strecke ist wenig bis gar nicht rasant, am Schluss muss man sein Kanu ein gutes Stück am Hang entlang tragen und bequem sind die Dinger auch nicht. Empfehlung für alle, die sich beweisen wollen, dass sie es schaffen 😉

Hundetraining
Mittwochs und Freitag gibt es je drei Stunden Hundetraining mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Wir haben an Erziehung, Leine, Körpersprache und Beschäftigung teilgenommen. Körpersprache war “gewöhnungsbedürftig”, Erziehung und Leine sehr schroff (man kann aber von 50 Minuten Kurs eh meistens nicht viel erwarten). Der Beschäftigungskurs war allerdings super. Hier haben wir uns mit unserem Hund an Nasen- und Parcoursarbeit herangetastet.
Diese drei Stunden waren ein eher dürftiger Ersatz für die ausgefallene Schatzsuche, ein fest gebuchtes und dann auch stattfindendes Seminar wäre uns lieber gewesen.
Hier gibt es eine Empfehlung und 8/10 Punkte für den Beschäftigungskurs, für die weiteren Kurse keine Empfehlung und nur 2/10 Punkte, da wir nicht mit den Methoden der Trainerin einverstanden waren.

Reitstunden
Meine Freundin hatte von den Guts-Aktivpunkten ihre erste Reitstunde überhaupt genommen. Die Reitlehrerin, eine gebürtige Australierin, war sehr nett und ließ meine Freundin nach dem obligatorischen Pferd Putzen und Satteln und nach kurzer Zeit an der Longe bereits frei reiten. Das hat ihr so viel Spaß gemacht, dass sie am letzten Urlaubstag noch eine zweite Reitstunde nahm. Diese war allerdings bei einer anderen Reitlehrerin. Bei ihr durfte man wohl nur an der Longe reiten. Das hat wohl weniger Spaß gemacht, es wird wohl aber trotzdem nicht die letzte Reitstunde von meiner Freundin gewesen sein.
Die Reitstunden kann ich selbst leider nicht bewerten.

Die Gesamtpunktzahl für diesen Urlaub liegt bei 8/10 Punkten. Volle Punktzahl hätte es bei stattfindender Schatzsuche und konstant gutem Wetter gegeben 🙂

[Elektronik] elektroradar.de

Hier nur eine ganz kurze Erfahrung mit dem online-shop elektroradar.de

Für meine neue Wohnung habe ich Schalter von zwei verschiedenen Herstellern (Kopp und Busch-Jäger) gebraucht. Nach diversen Baumarktbesuchen habe ich mich im Internet umgesehen und letztendlich elektroradar und schalterversand verglichen. Für meine Bedürfnisse war elektroradar noch mal deutlich billiger und sehr komfortabel in der Zusammenstellung.

Die Lieferung erfolgte schnell und vollständig, mit Packliste. Die Ware war fehlerfrei. Die Korrespondenz zum Shop kann ich nicht bewerten, weil nicht in Anspruch genommen.
Bemerkenswert fand ich hier noch, dass in der Zeit von meinem ersten Preisvergleich bis zur Bestellung, die Teile alle nochmal ein klein bisschen günstiger geworden sind. Daumen hoch dafür.

Ich will hier allerdings noch etwas anmerken: Auch in diesem Shop war es nicht möglich Steckdosenabdeckungen ohne Steckdosen zu kaufen. Es mag ja sein, dass das von Seiten der Hersteller nicht gewünscht ist, aber ich glaube nicht, dass ich der einzige Kunde bin, der so etwas nachfragt. Daher muss ich leider zwei Sterne abziehen (ich habe elektroradar auch auf idealo mit 4/5 bewertet), und komme somit auf eine Wertung von 8/10.

[Kurztrip] Sölden

Eigentlich ist die Kategorie bei diesem Post stark irreführend. Es handelt sich um unseren Winterurlaub in der Woche vor Ostern 2014. Eingebucht waren wir bei Eigenanreise im Hotel Similaun mit Halbpension. Zu den Gesamtkosten kann ich nun, ein Jahr später, mal wieder nichts sagen. Hier versuche ich vor allem das Hotel, die einzelnen Skigebiete und wenn möglich, die von uns besuchten Hütten zu bewerten.

Los ging es samstags um halb sechs. In Deutschland hatten wir exakt bis zur östereichischen Grenze kein bisschen Stau. Ab dort wurde es allerdings sehr zäh. Insgesamt sind wir 7 Stunden gefahren, inklusive Rast und Vignettenkauf.

Vent
Vent ist ein Stadtteil von Sölden, liegt aber deutlich außerhalb (20 Minuten mit dem Skibus, mit dem Auto nicht viel schneller, da es eine recht enge und kurvenreiche Strecke nach Sölden runter ist), dafür aber auch höher. Wir haben uns am ersten Tag vergessene Reiseutensilien dort in einem Supermarkt gekauft. Das ist allerdings nicht zu empfehlen, denn der nimmt absolute Wucherpreise. Lieber nach Sölden runter fahren und dort für weniger als die Hälfte einkaufen. Ansonsten gibt es in Vent nicht viel. Es gibt einen Berg mit zwei Liften und einer Talabfahrt, welchen ich aber nicht bewerten kann, da nicht genutzt. Touristenklassisch waren wir mal im Hotel Post zum Apfelstrudel essen. Ambiente, Preise und Geschmack absolut okay, aber nichts besonderes. Von Vent aus konnte man auch Rodeltouren in Sölden buchen, wovon uns aber aufgrund des dürftigen Schnees abgeraten wurde.

Hotel Similaun
Gebucht hatten wir sieben Nächte inklusive Halbpension im Hotel Similaun. Als wir ankamen, saß eine kleine Gruppe an der Hotelbar und unterhielt sich mit der Chefin. Auch viele weitere, noch ankommende Gäste wurden von ihr persönlich begrüßt und umarmt. An diesem Moment dachten wir, dass das Similaun wohl sehr viele Stammgäste hat, und man es als “Neuling” schwer hat. Weit gefehlt. Es war zwar, während der ganzen Woche, ein hoher Anteil an Stammgästen anwesend, aber der Service für uns war deshalb nicht zweitklassig.
Unser Zimmer war für einen Skiurlaub ausreichend groß und sehr sauber. Wir hatten vor unserem Zimmer eine riesige Dachterrasse, welche wir auch nutzen durften. Wir haben sie eigentlich nur zum Kühlen unserer Getränke genutzt, oder um die Skishow (siehe Sonstiges) anzuschauen.
Das Essen im Similaun ist der absolute Wahnsinn! Mehrfach habe ich extra drum gebeten, dem Koch ein Lob zukommen zu lassen, denn es hat echt genial geschmeckt. Abends gab es immer ein 4-Gänge-Menü, welches man sich beim Frühstück, bzw. bei der Anreise, wählen konnte. Es gab immer eine Vorspeise, einen Salat vom Buffet, ein Hauptgericht und ein Dessert. Die Fleisch und Fischqualität war ausgezeichnet, der Garpunkt immer getroffen. Klar gab es auch mal Schnitzel mit Kroketten, aber überwiegend waren es ziemlich raffinierte Gerichte. Auch Sonderwünschen, bzw. kompletten Umbestellungen (Fisch- und Wildtag) ist man ohne Probleme nachgekommen. Besonders hervorzuheben sind natürlich der Fondue- und der Spareribs-Abend. Beide Essen fanden in der ans Similaun angrenzenden Alm mit allen Gästen statt. Das erste mal überhaupt aßen wir Boullion-Fondue und es war top.
Das Wellness-Angebot war absolut ausreichend. Auch wenn kein Pool vorhanden war, gab es immerhin einen Whirlpool, ein Dampfbad, zwei Saunen, eine Kältekammer und einen Ruhebereich. Zwar war vieles davon oft von Kindern “belegt”, aber auch die sind ja irgendwann essen gegangen und so konnte man nach einem langen Skitag gut entspannen.
Zu den weiteren Freizeitmöglichkeiten im Hotel kann ich nichts sagen. Ich glaube, es gab noch ein Spielzimmer, mit Konsolen, Tischtennisplatte und so Zeugs. Das haben wir aber nicht genutzt.

Pisten
Von Vent aus ist man zwar nicht direkt an den Söldener Bahnen, ist aber dafür vergleichsweise schnell eben auch in Gurgl. Es stehen also somit zwei recht große Skigebiete zur Verfügung. Entgegen dem Rat der Hotelchefin haben wir uns Sonntag und Montag für Gurgl entschieden. Hier hatten wir vormittags Neuschnee und nachmittags Sulz, also eher durchwachsen. Ins Tal konnte man hier trotzdem noch abfahren, haben wir aber am ersten Tag nicht gemacht. Montags war es dann schon etwas kälter und die Pistenbedingungen waren astrein. Generell hatte ich am Skigebiet nichts auszusetzen. Es gibt Pisten aller Kategorien, soweit Schnee liegt sind alle Pisten gut präpariert. Die Talabfahrt macht Spaß, wenn man auf breite Autobahnen steht 🙂 Ich würde trotzdem sagen, dass man in zwei Tagen das komplette Skigebiet gut abgefahren hat, sodass wir ab Dienstag dann auch in Sölden waren. Hier wiederholte sich das Spiel von Sonntag/Montag: Dienstag Neuschnee, Mittwoch dann kalt und super Schnee. Donnerstag war wohl der beste Tag, mit sonnigem Wetter, guter Sicht und top Schnee. Freitag war der Schnee auch noch ok, die Sicht wurde aber zunehmend schlechter. Die Pistenvielfalt ist hier noch etwas größer als in Gurgl, allerdings fand ich die Hütten weniger gemütlich, s.u. Meine Lieblingspiste hier war definitiv die 30 durch Rettenbachtal. Wenig anspruchsvoll, super zu fahren und mit tollem Panorama.

Hütten
In Gurgl waren wir beide Tage auf der Nederhütte und das hatte auch seinen Grund. Das Personal ist super nett, das Essen schmeckt und wir fandens jetzt nicht zu überteuert. Natürlich ist es ein Skiurlaub und alles ist spürbar teurer als gewohnt, aber das wussten wir ja vorher. Die Nederhütte ist recht zentral gelegen, man hat gut Sonne, wenn sie denn da ist und man hat einen guten Blick ins Tal.
In Sölden waren wir in der Tiroler Stube, am Tiefenbachgletscher, am Giggijoch  und am Rettenbachgletscher. Zugegeben, wir kannten uns nicht aus und haben auch nicht nach den urigen Hütten abseits der zentralen Plätze gesucht. Das war ein Fehler! Wir waren eigentlich durchweg von dem Kantinenambiente der großen “Fressstationen” enttäuscht. Hier hätten wir uns anderweitig vielleicht auch im Vorfeld informieren sollen. Ein Tipp an alle Sölden-Anfänger wäre also: Lasst euch von erfahrenen Sölden-Fahrern ein paar Hütten empfehlen. Ich kann leider keine Empfehlung aussprechen, weil wir wirklich nichts herausragendes gefunden haben. Schade.
Ebenfalls enttäuscht waren wir von den Hütten an den Talstationen. Das mag allerdings der Nachsaison geschuldet sein, in der wir gefahren sind. Es war einfach kaum noch was los. Man hat zwar sein sehr teures Flügerl überall bekommen, aber viel ab ging nicht mehr.

Sonstiges
Der Supermarkt in Sölden ist toll. Man kann problemlos parken, man bekommt alles was man braucht und man zahlt auch nicht übermäßig viel. Einen Abend waren wir in einer Kneipe, in der eine Liveband gespielt hat. Das war “eigentlich” top. Problem war nur, dass es eine Raucherkneipe war, und das ist man ja nun mal nicht mehr gewohnt.
Dienstags hatten wir in Vent eine Skishow der hiesigen Skischule am Hausberg. Das war super. Nachts, als es dunkel war, haben die Skilehrer da richtig Gas gegeben, mit Fackelabfahrt, Angebersprüngen und allem drum und dran. Das konnten wir von unserem Balkon aus sehen und war noch mal ein tolles Schmankerl on top.

Wer gerne und dafür selten Ski fährt, dem kann ich Sölden nur nahe legen. Tolles Skigebiet und von uns aus schnell erreichbar. Sicher kann man woanders wohl auch günstiger Ski fahren, aber wir waren zum einen recht spät und zum anderen dann auch noch recht kurzfristig. Da es einer unserer seltenen Urlaube war, wollten wir dann auch nicht Kosten drücken, indem wir uns ein Appartment nahe Sölden suchen und uns selbst versorgen. Das ist übrigens der Geheimtipp meines Kollegen. Aber an dieser Stelle sei auch noch mal explizit das Hotel Similaun in Vent empfohlen. Außer dem Hardcore-Skifahrer, der morgens um halb sechs schon an der Gondel stehen will würde ich das Hotel jedem empfehlen, der auch im Winterurlaub ein bisschen Urlaub machen will 🙂

Von mir für diesen längeren Kurztrip auf jeden Fall 10/10 Punkte!

[Freizeitpark] Movie Park

Leider ist es zum heutigen Zeitpunkt bereits wieder über ein Jahr her, dass ich das letzte mal in einem Freizeitpark war. Daher diese Rezension wieder nur skizzenhaft. Es geht um den Movie Park, den ich eigentlich noch unter dem Warner Bros. Logo kenne. Gezahlt haben wir, meine ich 25€ p.P. durch Tickets via Snipz, haben uns dann aber doch noch das VIP Upgrade für nochmal 25€ gegönnt. Hierzu sei gesagt: Es lohnt sich in jedem Fall! Man zahl zwar das Doppelte, kann aber weitaus mehr als doppelt soviel fahren, da alle Anstehzeiten entfallen. Man muss nur mit den verachtenden Blicken der “Normalwartenden” klar kommen, wenn man den VIP Eingang nutzt 🙂
Die Attraktionen:

Avatar Air Glider:
War für mich zumindest komplett neu und hat wirklich Spaß gemacht. Im Prinzip ist es ein Kettenkarusell, welches man im liegen fährt. Wenn man sich richtig platziert hat, ist die Fahrt auch nicht unangenehm.

Backyardigans Mission to Mars:
Klassische Kinderachterbahn. Zwei Erwachsene finden hier drin zwar Platz, dann aber keinen Spaß mehr. Es war schon sehr schmerzhaft. Bei einer zweiten Fahrt, die wir nicht gemacht haben, wären wir sicherlich einzeln gefahren.

Bermuda Triangle – Alien Encounter:
Überdurchschnittlich gute Wildwasserfahrt. Mit knarzenden Plastikpüppchen wird hier eine Geschichte erzählt. Zwischendurch geht es rasant in die Tiefe. Entgegen den Wasserbahnen im Phantasialand und im Holidaypark wurde ich hier auch nur mäßig nass. Keine Probleme mit Sitzenge oder sonstigem. Ein Hinweis noch: Wir sind diese Bahn gleich als erstes und noch ohne VIP Ticket gefahren – schlechte Idee. Die Bahn ist direkt am Eingang und gerade am Anfang eines Tages brechend voll.

Crazy Surfer:
Eine weitere, sehr positive Überraschung. Von außen erinnert es eher an ein Jahrmarktfahrgschäft, es macht aber dennoch richtig Spaß. Man sitzt wie auf einem Motorrad, Blick nach außen. Die Fahrt ist echt bequem und hat es in sich. Klare Empfehlung! Durch das Gurtsystem, welches von hinten auf den unteren Rücken drückt, haben hier auch Menschen mit größeren Dimensionen keine Probleme.

Dora’s Big River Adventure:
Klassische Baumstammfahrt, die aber weniger harmlos ist, als es das Thema der Bahn vermuten lässt. Freie Platzwahl, dadurch keine Platzprobleme. Hier wird man deutlich nasser als beim Alien Encounter!

Ghost Chasers:
Erinnerung an mich selbst: KEINE Wilde Maus mehr! Es ist einfach nie was neues dabei. Die zackigen Richtungswechsel zusammen mit den engen Wagen machen alles nicht besser. Für Kinder sicher empfehlenswert, für (große) Erwachsene nur, um den Park zu komplettieren. Kritisch beim Platz hier: Beinlänge!

Ice Age – Das 4-D Abenteuer:
Klassisch mit Ruckelsitzen und Wasserspritzern. Macht Spaß.

Ice Age Adventure:
Endlich mal eine “neue” Plastikpuppenbahn. Da habe ich mich dann doch aber gefragt: Will man dieses alte, verstaubte Image dieser Bahnen wahren, oder kann man es einfach immer noch nicht besser? Mir persönlich hats gefallen, ich weiß allerdings nicht, ob man die Smartphone- und Tabletgeneration der Kinder damit noch in den Bann ziehen kann. Keine Platzprobleme, wie immer, bei solchen Bahnen.

Jimmy Neutron’s Atomic Flyer:
Einsteigen – Spaß haben – sitzen bleiben. Leider geht das letzte so nicht, aber diese Bahn ist wirklich ein Genuss. Top Achterbahn, trotzdem sie offensichtlich für Kinder konzipiert ist, super bequem.

MP Express:
Die Erwachsenenversion des Atomic Flyers. Macht noch mehr Spaß, auch wenn der Kopf ganz schön durchgerüttelt wird. Generell mag ich hängende Achterbahnen sehr. Hier wurde es durch Bauch und Brust zwar eng, bei geschlossenem Gurt aber auszuhalten. Hier kommt es auf den Platzanweiser und seine Laune an, wie fest zugedrückt wird 🙂

Mystery River:
Entweder hab ich eine Erinnerungslücke, oder wir sind das Ding nicht gefahren, oder das gab es einfach noch nicht.

NYC Transformer:
Klassischer Jahrmarkts-Topspin. Problem hierbei: Es macht WAHNSINNIG Spaß, ist aber in genau dem gleichen Maße unbequem. Hierbei haben vor allem große Menschen Probleme, unabhängig von der Körperfülle. Jeder über 1,90 braucht sehr schmerzresistente Schulterköpfe und auch die Arme sollten mal so 1-2 Minuten ohne Blut zurecht kommen. Davon abgesehen lohnt es sich aber, das ganze mindestens einmal durchzustehen.

Side Kick:
Jahrmarktmodell mit ein klein bisschen extra Power, so fühlt es sich an. Hier wohl durch Kombination von Größe, Brust und Bauch am kritischsten: Der Platzanweiser muss mehrfach nachdrücken. Dadurch, dass man im Kreis sitzt, muss man hier also zu 100% damit zurecht kommen, dass das “Debakel” jeder mitbekommt. Sitzt man dann drin, ist es ein riesen Spaß. Meine Freundin hat das Ding erstmal ausgeknockt – kreislauftechnisch, also braucht man schon starke Nerven.

Splat-O-Sphere:
Merkwürdiges Ding. Wir sind dreimal losgefahren, dann wurde wieder angehalten. Leute ohne unerschütterliches Vertrauen in technisches Gerät wären da sicher unruhig geworden. Ansonsten ist es ein Kettenkarussel in großer Höhe. Man kann mit einem Hebel die Wirkung der Zentripetalkraft steuern, zumindest wird es einem suggeriert. Macht aber Spaß und ist bequem. Ich würde es als Pausenfüller empfehlen.

The Bandit:
Ich sag es an dieser Stelle wohl tatsächlich zum ersten mal: Leute mit langen Beinen, die nicht zwingend jede Achterbahn fahren müssen, raus da! Das Ding tut weh, aber richtig. Ich konnte die Fahrt zu 0% genießen und kann sie daher nicht empfehlen. Klar, Holzachterbahn, Nostalgie, blablabla, aber nicht für den Preis.

The High Fall:
Zweite Premiere: Keine Bewertung möglich, weil der Gurt nicht zu ging. Damit ist dieser Freefalltower enger als in Holidaypark und Phantasialand.

Time Riders:
Simulator mit seeehr viel Klimbim. Ich mochte die Attraktion mehr, als es noch das Batman Haus war. Simulatoren sind heutzutage doch irgendwie eher lahm.

Van Helsing’s Factory:
Achterbahn im Dunklen. Keine Platz- oder Komfortprobleme. Man hat diesen Effekt, dass man sich dauernd versucht wegzuducken, weil man Angst hat, sonst gegen irgendwelche Stahlstreben zu stoßen. Diese Achterbahn bin ich gegen Tagende mehrfach hintereinander gefahren. Es macht also richtig Spaß!

Stuntshow:
Klassiker, dennoch must-see! Die Show geht recht lange, lohnt sich aber. Adrenalinjunkies fahren in der Zeit aber sicher noch ein paar mal mehr Achterbahn.

Toiletten:
Manchmal schwer zu finden, aber dann sehr sauber.

Gastronomie:
Wir haben in so einem Burgerladen gegessen, Fehler. Vergleichsweise teuer, alles andere als Fastfood und geschmeckt hat es auch unterdurchschnittlich. Da haben wir halt daneben gegriffen. Ansonsten gibt es hier alles, was es in anderen Parks auch gibt: viel ungesundes 🙂 Bonuspunkt: Es gibt ein Subwas. Ist zwar sehr voll und wahrscheinlich auch teurer als die Subways sonst, aber da weiß man, was man kriegt.

Konzept & Atmosphäre:
Ja, ich wünsche mir die WB Lizenz zurück! Ich kann mit Dora und Jimmy Neutron eben einfach nicht viel anfangen. Für Kinder, denke ich, ist das Konzept aber großartig: Es gibt eine eigene Kinderwelt, wie mittlerweile in fast allen Parks. Der Rest ist aber eher zusammengewürfelt. Komischerweise hat mich das aber deutlich weniger gestört als beim verlorengegangenen Konzept des Holidayparks. Wenn man sich nicht zu sehr darauf konzentriert und jede Attraktion für sich betrachtet, hat man sehr viel Spaß im Movie Park. Es fehlt im Park aber definitiv der “Wow”-Effekt. Keine richtig brutale Achterbahn, Wasserbahn, Figurenbahn, Show oder sonstiges. Früher wurde das wett gemacht, wenn man auf dem Pissoir auf einmal neben Batman stand, den sucht man heutzutage vergebens.

Da mich nichts wirklich gestört hat, es ein wunderbarer Tag war, und wir viel Spaß hatten, gebe ich 7/10 Punkten. Damit schiebt sich der Movie Park direkt zwischen Holidaypark und Phantasialand. Leider kann die Bewertung des Europaparks noch nicht erfolgen, da wir einfach noch nicht da waren.

 

[Elektronik] Raspberry Pi

To make this thread accessible by more readers I decided to write this in English.

A couple of weeks ago I ordered a Raspberry Pi mainly just for playing around a bit. Since I’m not a Linux user, finding and setting up my perfect setup was kind of challenging. But due to a rather huge RPi community I managed to get a lot done and even learned some Linux basics I guess. I want to present my setup here, with all the how-tos and guides, which helped me to get there. I will skip explaining the RPi since there are tons of good websites doing this exactly.

Disclaimer
Hardware
Formatting SD card
Berryboot
Nano editor
OpenELEC
Wheezy
SSH connect
SSH, bootscript and security issues
Mumble
Webserver
Seafile
Retropie
Finish
Connect with Android
Coming soon

Disclaimer
Since I am somehow completely new to Linux, don’t rely on this instructions only. When it comes down to security issues, always triple check what to do. I won’t take charge, if something goes wrong. back

Hardware
I ordered my RPi  from www.getgoods.de including:
Raspberry Pi Model B Rev 2.0
Samsung 16GB Class 6 SDHC Card
µUSB 1.2A PSU
HDMI 1.4 cable
RPi case
TP-Link TL-WN725N Wi-Fi Dongle / CSL Wi-Fi Dongle

The RPi, an SDHC card and a PSU are mandatory. You can somehow set up the RPi headless, which I didn’t do and which isn’t covered in this tutorial, so I needed a HDMI cable. The PSU can be any µUSB PSU with more then 1A.

Unfotunately the TL-WN725N comes in two different version. v1 works out of the box, where for v2 one need to install the drivers manually. Of course I got v2 and despite some tutorials, I wasn’t able to get the dongle running. I ordered a CSL Dongle from amazon, which works out of the box without an additional active USB hub.

You can have a look here for compatible dongles  or you substitute the dongle by an ethernet cable to dodge all compatibility problems.

For setting up the RPi you’ll also need a keyboard, preferably a mouse and a laptop or a PC with an SDHC card reader.

Since I still have trouble with the CEC for OpenELEC I have a rapoo wireless keyboard connected to the second USB port. If someone who knows how to set up CEC (or knows how to check wether my TV supports CEC or not) reads this, please drop a comment. back

Formatting SD card
You can use SD Formatter v4 for Windows. Put the SD card in your laptop or card reader, start the tool and select quick format and format size adjustment yes. back

Berryboot
Berryboot is a multiboot program for the RPi. Multibooting is the alternative to switching SD cards every time you want the RPi boot to a different OS. Just download the file and extract it to the formatted SD card. Then put the card in your RPi, connect ethernet, keyboard, monitor and finally the PSU. You should see the Berryboot menu coming up where you can now select the OS you want to install. This tutorial covers only OpenELEC and Wheezy. After installing the OSs (see below) I made openELEC my default and set bootmenutimeout to 3 (Advanced configuration  -> cmdline.txt -> bootmenutimeout=3). back

Nano editor
This is the editor we will use to create and modify files. It comes with Wheezy and doesn’t need to be installed. To create/modify a file type nano filename. You can navigate with the arrow keys, paste from clipboard with rightclick, save with F3 and exit with F2. That’s all you need to know for this guide. back

openELEC
openELEC is a slim but powerful multimedia center for your TV. After installing it via berryboot I recommend to update to the latest version via ethernet cable and GUI since connecting via Wi-Fi could cause problems in the installed version (at least for me it did). After updating connecting via Wi-Fi should work easily. back

Wheezy
Wheezy is another OS for the RPi, which we need to install all the following servers.
expand_rootfs = yes
overscan = depends on wether you see the green lines or not
configure_keyboard = since there is no entry for my rapoo wireless, I didn't change it
change_pass = no need to change the pw for pi here, since we will delete this user later on for security reasons
change_locale = not changed
change_timezone = change to your timezone
memory_split = not changed
ssh = enable

I recommend booting Wheezy to desktop for the first time since you can configure Wi-Fi connection more easily (at least I could). Just double click on Wi-Fi Configuration and enter your Wi-Fi’s SSID and stuff. After the configuration open a terminal and type raspi-config to disable boot to desktop and reboot. back

ssh connect
From now on, nearly everything can be done headless via ssh. I just use putty, which is really easy to handle. First you find out your RPis IP adress by typing ifconfig. Then you connect via putty with pi@x.x.x.x at port 22 and ssh. back

bootscript, ssh and security issues
Now we will set up the RPi so that you can control it safely via internet. First of all, we will rename the standard pi user. Actually we won’t rename it but rather copy and then delete it. Just follow these instructions. Remember that you will have to do all the following for your new user, let’s name it john, instead of the standard user pi.

Next thing is to write a little script for switching between OSs via ssh. For rebooting to your default OS just type sudo reboot on Wheezy and reboot on openElec (since there is only the superuser). For rebooting to your non default OS, Wheezy in this case, we do the following:
On Wheezy:
Create a directory with mkdir mnt
Create a script file with sudo nano reboot2
Enter the following:
#!/bin/bash
sudo mount /dev/mmcblk0p2 /mnt
sudo su
echo "Debian_Wheezy_Raspbian_2013.05.img192" > /mnt/data/runonce
exit
echo "Booting to Wheezy"
sudo reboot

Make the script executable with chmod +x reboot2
Copy your script with cp reboot2 /usr/bin
You can now reboot to Wheezy by typing reboot2
On openELEC you do exactly the same, but the reboot2 file should look like this:
#!/bin/bash
mount /dev/mmcblk0p2 /mnt
su
echo "Debian_Wheezy_Raspbian_2013.05.img192" > /mnt/data/runonce
echo "Booting to Wheezy"
reboot

This is a combination of this and that tutorial.

Next thing we want to do is to switch away from port 22 for ssh. Therefore we have to edit sshd_config. On Wheezy we additionally forbid root login via ssh. We shouldn’t do that on openELEC though, since there is only the root.
Wheezy:
sudo nano /etc/ssh/sshd_config
Change Port 22 to e.g. Port 1337
Set PermitRootLogin to no
Restart ssh via sudo /etc/init.d/ssh restart
openELEC:
nano /etc/sshd_config
Change Port 22to e.g. Port 1337
reboot Remember to change the port on putty as well.

The last security related change is to deactivate password login after having created an ssh key pair. You generate the pair of keys on your Windows machine using puttygen. Then you write the public part on your RPi using
cd ~
mkdir .ssh
cd .ssh
sudo nano authorized_keys

Paste from clipboard, save, exit.
chmod 700 ~/.ssh/
chmod 600 ~/.ssh/authorized_keys

The private key has to be used in putty in Connection-SSH-Auth-Browse…
Test your key, if it works, disable password login using
sudo nano /etc/ssh/sshd_config
Change PasswordAuthentication to no
sudo /etc/init.d/ssh/ restart
On openELEC you can just disable password login via the GUI.
A more detailed version can be read here and here.

From now on your RPi should run safely online. All of the following steps are for Wheezy only. None of them will work on openELEC. back

Mumble
Just follow this (german) or that (english) guide step by step. back

Webserver
Follow this guide from “Installing the server” step by step but leave out the finishing touches, since changing your home directory will cause your key authentication to fail. I used the Apache version. back

Seafile
Just follow the seafile section of this guide. back

Retropie
Just follow the instructions on this website. I installed the fast version since the updated one can take up to nine hours. back

Finish
To make your RPi accessible from the internet you need to forward the following ports: (For an instruction on how to forward ports please read your routers user’s manual. Usually you browse to your local IP x.x.x.1, login and continue by using your browsers GUI.)

Function Port Type
ssh 1337 TCP/UDP
HTTP 80 TCP
mumble 64738 TCP/UDP
seafile 10001 TCP
seafile 12001 TCP
seafile 8082 TCP
seafile 8000 TCP


The last thing we want to do is assign a URL to the RPi. First check you IP here. Then register here and choose a subdomain which you then assign to your IP. Now you can browse your website hosted by your web server simply by typing yourname.yoursubdomain.com into your browser. You can now login to your RPi from the internet via ssh by typing john@yourname.yoursubdomain.com. Make sure you have your private key at hand and changed the ssh port in putty. back

Connect with Android
The most advanced, free app for ssh is JuiceSSH.The only thing you have to do is load your public key with puttygen, convert it to OpenSSH and copy it to your android phone. The JuiceSSH’s smart search should find the key automatically. back

Coming soon
Since there is no use of running a cloud service on a 16GB card, I want to add an external HDD to my setup. Therefore I ordered an active USB hub and an USB to µUSB cable from ThePieHut. The package is on its way. back

[Mobilfunk/DSL] Lidl Surfstick

Zur Zeit nutze ich den Lidl Surfstick im O2 Netz.

Der Stick selbst kostet 40€, die Monats”flatrate” 15€. Hier surft man täglich bis 500MB und monatlich bis 5GB bei voller Geschwindigkeit. Die Geschwindigkeit variiert je nach Standort, ich erreiche hier die vollen 7.2MB/s. Diese Geschwindigkeit erreiche ich trotz gegenteiliger Aussage der O2-Netzabdeckungswebsite. Diese scheint somit nicht 100% aktuell, bzw. 100% genau zu sein.

Die Aktivierung lief problemlos via Hotline. Auch das Installieren der mitgelieferten Software ging flott. Das Programm dient der Einwahl, der Buchung der Monats- bzw Tagesflats und der Überwachung der Up- und Downloadvolumina.

Kommt man mit den Volumenbeschränkungen hin?
– Auf Dauer mit einem Desktop PC wohl nicht. 500MB am Tag reichen locker zum Surfen, Mails checken, online Spielen. Zu meinem erstaunen lassen sich auch reaktionsintensive Onlinespiele mit einem Stick problemlos spielen. Wenn man viel auf Youtube unterwegs ist, sind die 500MB ruckzuck voll. Gerade wenn der Stick auf Hochtouren läuft, passiert das innerhalb von Minuten. Hat man aber sein Surfverhalten so weit unter Kontrolle, kommt man mit 500MB hin, auch mit Skype (nur Ton), TS³ und sonstigem.
Da ich selbst nicht jeden Tag hier bin, reichen mit auch die 5GB im Monat. Kratzt man aber täglich an der 500MB Marke, kann man sich ja ausrechnen, dass man keinen Monat hinkommt.
ABER: Man muss streng drauf achten, dass der PC keine sinnlosen Updates im Hintergrund fährt. Zu Beginn hatte ich meine Dropbox noch aktiv, worauf ich von einem anderen PC Bilder hochgeladen hatte. Wenn man dann den PC anschaltet und erstmal ein Bild nach dem anderen runtergeladen wird, meldet sich bald schon die Software, dass bald gedrosselt wird. Auch Treiberupdates können sehr groß sein, Windows-Updates liegen oft unterhalb von 100MB.

Als Fazit ist der Stick für jeden Gelegenheitssurfer oder in Zweitwohnungen wo das O2 Netz ausreichend stark sehr zu empfehlen. In Kombination mit einem Laptop würde ich sogar eine uneingeschränkte Empfehlung geben, auch wenn ich nicht weiß, wie gut das O2-Netz abgedeckt ist. Im Preisvergleich ist der 7.2MB/s-Stick monatlich mit 15€/5GB das günstigste, was ich gefunden habe.
Für Gelegenheitsnutzer gebe ich 9/10 und für den täglichen Gebrauch mit Desktop-PC 5/10 Punkte.

Ich selbst werde jetzt wieder auf “richtiges” Internet umsteigen, aber alleine deshalb, weil ich mich nicht weiter einschränken will und auf jedes Update achten will.

[Mobilfunk/DSL] O2

Ging ich bisher immer mit Surfstick online, wurde ich in letzter Zeit von der Volumenbegrenzung doch stark eingeschränkt und suchte eine Alternative.

Nach positivem Feedback eines Kollegen fiel meine Wahl dabei auf O2 aus folgenden Gründen:

  • Keine Vertragslaufzeit
  • Mit 25€/Monat “bezahlbar”
  • hier in der Gegend mit 10Mbit/s schnell genug

Ich habe online das Formular ausgefüllt und etwa 14 Tage später einen Termin mit dem Techniker bekommen. Diese Termine bekommt man nur “von 8 bis 12 Uhr” oder “von 12 bis 18 Uhr”. Nun wohne ich allerdings in einem Mehrparteienhaus, und der Hausmeister sagt knallhart “von 12 bis 14 Uhr Mittag, ab 16 Uhr Feierabend”. Schade, dass mein Termin zwischen 12 und 18 Uhr war. Das ist deshalb so “schlimm” weil der Techniker dann unverrichteter Dinge wieder abzieht, da er nicht an den Verteilerkasten kommt. Die erneute Anfahrt zahlt man dann selbst mit 70 Euro.

Der Besuch des Technikers (16 Uhr) hat knapp 20 Minuten gedauert. Am Ende fragte ich, ob nun alles funktioniert, was er bejate. Als ich es dann später ausprobierte, konnte das Modem natürlich nicht connecten.

Anruf bei der Kundenhotline von O2 brachte keine Hilfe, dort wurde nämlich kaum mit mir geredet. Nach etwa 15 Minuten schweigen mit einigen Kommentaren zwischendrin stellte man eine Störung fest. Diese Störung musste also entweder innerhalb der letzten 2 Stunden aufgetreten sein, oder vom Techniker bewusst “übersehen” worden sein.

Natürlich bekam ich wieder einen Termin “von 8 bis 12 Uhr”, dieser steht noch aus. Der Hausmeister ist wieder erst ab 9 Uhr da.

Mit meiner offensichtlichen Forderung nach einem Rabatt oder einer Gutschrift für den Ausfall (bzw. die generelle Fehlfunktion) des Modems bzw. der Leitung sollte ich mich schriftlich an die Beschwerdeabteilung richten.

Das habe ich bisher nicht getan, denn damit bekommt niemand etwas von der desaströs schlechten Kundenbetreuung von O2 mit. Für das Freischalten der Leitung zahlt man übrigens 50€. Da ich in meinem Falle dafür aber keine Leistung erhielt sind das deutliche 0/10 Punkte. Ich persönlich empfehle O2 keinem weiter.

Edit: Zwei Tage nach dem Anschlusstermin kam wieder ein Techniker “zwischen 8 und 12 Uhr”. Um 11:45 Uhr war er dann da und meinte, er habe in der Zentrale schon gesehen, dass etwas nicht richtig sei. Er hat dann bei mir im Zimmer noch eine Messung durchgeführt und in der Zentrale angerufen, dann sollte alles klappen. Das ganze hat 10 Minuten gedauert, bis zur Freischaltung dann noch mal 20 Minuten, dann hat es aber auch funktioniert.

Download: 6Mbit/s
Upload: 1 Mbit/s

Für 25€/Monat ohne Vertragslaufzeit ist das in Ordnung.
Nach der sehr Kundenunfreundlichen Aktion bin ich hier jetzt bei 6/10 Punkten.